In einer ganz besonderen Atmosphäre fand der Vorabendgottesdienst zu Allerheiligen statt. Der Gottesdienst war in zwei Stationen gestaltet und lud dazu ein, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und sich auf das Fest Allerheiligen einzustimmen.
Der erste Teil fand bei Kerzenschein auf dem Alten Friedhof statt. Zwischen den Gräbern und dem warmen Licht der Kerzen entstand eine mystische und zugleich besinnliche Stimmung.
Anschließend führte der Weg die Gottesdienstgemeinschaft in die Stadtpfarrkirche, wo der zweite Teil des Gottesdienstes gefeiert wurde. Die stimmungsvollen Taizé-Gesänge begleiteten die Feier und verliehen ihr eine besondere Tiefe und meditative Atmosphäre. In der Predigt ging es darum, mit Blick auf das Evangelium – die Seligpreisungen – aufzuzeigen, dass jeder Mensch zu Heiligkeit berufen ist und jede und jeder ein Heiliger im Alltag sein kann.
So wurde der Vorabendgottesdienst zu Allerheiligen zu einem eindrucksvollen Erlebnis, das Licht, Stille, Gebet und Musik miteinander verband und Raum für Besinnung, Hoffnung und Zuversicht schenkte.
Text: Stadtpfarrer Florian Stadlmayr
Fotos: Manfred Schalk



