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Das Vorbereitungsteam rund um Mili Nowak, Carola Pelikan und Moni Demmelmeier gestaltete einen sehr besinnliche, gut besuchten Haltepunkt in der Adventszeit, der am 20. Dezember in der Stadtpfarrkirche St. Jakob stattfand. Man stellte sich zu Beginn die zentrale Frage „Worauf warten wir eigentlich?“. Ein Haltestellensymbol war Zeichen für das gewollte oder ungewollte Warten. Die wohl wichtigste Antwort auf die gestellte Frage ist das Warten auf Jesus. Auch andere Aspekte wurden aufgegriffen. So warten wir z. B. auch auf bessere Zeiten oder auf Ruhe und Entspannung in unserem Leben. In all der Hektik, die sich in der Vorweihnachtszeit ausbreitet, fragt man sich unweigerlich „Warum tun wir das alles?“ und „Was ist das Wesentliche an Weihnachten?“. Der Heilige Abend ist etwas Festes in unserem Leben. Er wird kommen, egal, was das Leben mit sich bringt und was vorher war. Eine Geschichte von Willi Hoffsümmer mit dem Titel „Kraft der Stille“, in der eine Bauersfamilie samt Pfarrer einem ausgebüxten Hamster nachjagte, brachte die Erkenntnis: Alle jagen wir jeden Tag unserem speziellen „Hamster“ nach. […] Aber erst, wenn wir in die Stille und nach Innen gingen, würden wir erkennen, dass diese „Hamsterjagd“ sinnlos ist und am Wesentlichen vorbeigeht.

Abschließend erhielten die Besucher einen weihnachtlichen Segenswunsch und Impulskärtchen zum Mitnehmen, sodass sie sich auch zu Hause oder wo auch immer mit der Frage beschäftigen können „Ja, worauf warten wir eigentlich?“. Musikalisch umrahmt wurde dieser Haltepunkt sehr ansprechend und passend von Fred Halbleib, der einige Flötenspielerinnen dafür gewinnen konnte.

Text und Foto: Carola Pelikan

Altar mit Impulskarten auf die Frage „Worauf warten wir eigentlich?“ (Foto: Carola Pelikan)

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