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Der Pfarrgemeinderat St. Jakob lud am Rußigen Freitag zum Pfarrfasching in den Pfarrsaal ein. Etwa 70 Feierwillige beider Konfessionen, darunter auch Stadtpfarrer Florian Stadlmayr, die Pfarrerin der Evangelischen Christusgemeinde in Schrobenhausen, Simone Hack, und die seit September 2025 in der Pfarreiengemeinschaft tätige Referentin für Jugend, Kultur und Leben, Valentina Metz, sind der Einladung gefolgt.

Gleich zu Beginn und zwischen den Theatersketchen sorgte Rainer Burg mit seiner steirischen Ziehharmonika für die richtige Stimmung, die zum Mitschunkeln und Mitsingen einlud.

Mit sechs Sketchen wurden die Lachmuskeln der Besucher von einer kleinen Theatertruppe, bestehend aus Jennifer Mair, Andreas Mair, Gabi Kühr, Marion Schulze und Hermann Limmer, stark in Anspruch genommen. Die Leitung hatte Jennifer Mair inne.

Im „Bahnsketch“ präsentierten die Fahrgäste (alle Darsteller), zu denen auch Stadtpfarrer Stadlmayr gehörte, ihre Ausreden, warum sie keinen gültigen Fahrausweis vorzeigen konnten, im Stil der Verspätungsmeldungen der Bahn und brachten so die Zugbegleiterin, gespielt von Jennifer Mair, zum Verzweifeln. In „Dialog im Krankenhaus“ hatte eine Krankenschwester (Hermann Limmer) ihre liebe Sorge mit einem Patienten (Andreas Mair), der seine Tablette mit der Schwester teilen wollte, diese aber hatte Nachtdienst. Mit überteuerten Preisen in einem 5-Sterne-Restaurant für eine Gemüsesuppe mit „Fleischbeilage“ und einem Fisch in „Goldfisch“-Größe kämpften Gabi Kühr und Jennifer Mair in „Ein feines Lokal“ und diskutierten eifrig mit der Bedienung, gespielt von Marion Schulze. Nach vielen Ehejahren ist in so mancher Beziehung der Alltag eingekehrt und nicht selten beginnt der Rosenkrieg, welcher im „Ehesketch“ (zwischen Jennifer Mair und Hermann Limmer) so richtig ausgetragen wurde. In „Formel 1 mit Oma“ brachte die Oma (Gabi Kühr) ihren Enkel Max (Jennifer Mair) mit vielen Fragen zur Weißglut und der Zieleinlauf z. B. erinnerte sie mehr an ihre bevorstehende Darmspiegelung und konnte in keinem Zusammenhang mit der Formel 1 gebracht werden. In dem Sketch „Arztbesuch“ tauchte eine Frau (Marion Schulze) mit ihrem kranken, weil unterdrückten Ehemann (Andreas Mair) bei der Ärztin in der Sprechstunde auf und erhoffte sich ein geeignetes Rezept, um ihn wieder fit zu machen, doch die Ärztin (gespielt von Gabi Kühr) deckte auf, dass der Mann gar nicht krank war und durchaus fit – er musste 56 Kniebeugen absolvieren – sondern dass er nur eine neue Frau brauche, die ihm weniger Vorschriften mache, dann würde es ihm viel besser gehen.

Die einzelnen Sketche wurden mit viel Applaus bedacht. Zum Schluss bedankte sich Melanie Wimmer vom Pfarrgemeinderat zusammen mit weiteren Mitgliedern bei der Spieltruppe mit Wein und Blumensträußen. Ein gelungener und unterhaltsamer Nachmittag!

Text: Carola Pelikan
Fotos: Brigitte Behrendt, Carola Pelikan, Melanie Wimmer

Bahnsketch (Foto: Melanie Wimmer)

Rainer Burg sorgte mit seiner steirischen Ziehharmonika für die richtige Stimmung (Foto: Brigitte Behrendt)

Dialog im Krankenhaus (Foto: Melanie Wimmer)

Dialog im Krankenhaus (Foto: Melanie Wimmer)

Ein feines Lokal (Foto: Carola Pelikan)

Ehesketch (Foto: Carola Pelikan)

Formel 1 mit Oma (Foto: Carola Pelikan)

Formel 1 mit Oma (Foto: Melanie Wimmer)

Arztbesuch (Foto: Brigitte Behrendt)

Arztbesuch (Foto: Brigitte Behrendt)

Auch das Tanzbein wurde geschwungen (Foto: Brigitte Behrendt)

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